Ziele und Strategien des Agglomerationsprogramms

  • Umsetzung der kantonalen Richtplanung im Talkessel Schwyz

Das Agglomerationsprogramm stützt dazu auf den neuen kantonalen Richtplan und die darin verankerten Strategien zur landschaftsschonenden Siedlungsentwicklung ab.

  • Effiziente Nutzung der Strassenflächen

Der Verkehr in der Agglomeration Schwyz soll zukünftig stärker über den öffentlichen Verkehr und den Fuss- und Veloverkehr abgewickelt werden.

  • Weiterentwicklung der Hauptsachsen

Zudem werden für jeden Verkehrsträger die Hauptachsen definiert und weiterentwickelt. Grundsätzlich sollen die Abschnitte, die über freie Kapazitäten verfügen, den zusätzlichen Verkehr aufnehmen. Insbesondere die Entwicklungsgebiete sollen mit dem MIV direkt an die Autobahn angeschlossen werden, um die Ortskerne zu entlasten.

  • Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer innerhalb der Ortschaften

Der Strassenraum innerorts wird so gestaltet, dass ein Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer möglich ist. Die Strasse soll als Teil des öffentlichen Raums aufgewertet werden.

Konzept Öffentlicher Verkehr (ÖV)

Das Busliniennetz wird weiterentwickelt. Das Busliniennetz in der Agglomeration soll betrieblich weiterentwickelt werden. Infrastrukturelle Schlüsselmassnahmen dazu sind die Sanierung und Neugestaltung der Bushöfe Bahnhof Brunnen, Schwyz Post und Schwyz Bahnhof.

Konzept Motorisierter Individualverkehr (MIV)

Für den MIV sind mit der neuen Muotabrücke und dem neuen Anschluss des ESP Brunnen Nord an den Gätzlikreisel zwei Netzergänzungen vorgesehen. Diese dienen auch der Entlastung der historischen Ortskerne sowie einer besseren Erschliessung der Entwicklungsgebiete für den ÖV und den Fuss- und Veloverkehr. Zudem werden in den Ortskernen Betriebs- und Gestaltungskonzepte umgesetzt, damit der Gesamtverkehr siedlungsverträglich abwickelt werden kann.

Konzept Siedlung

Die Siedlungsmassnahmen fokussieren auf die Entwicklung der brachliegenden Flächen der kantonalen Entwicklungsschwerpunkte, bspw. dem Zeughausareal in Seewen und Brunnen Nord. In den folgenden kommunalen Richtplänen und Siedlungsentwicklungskonzepte der Gemeinde wird eine Nachverdichtung an gut erschlossenen Lagen näher aufgezeigt werden müssen.

Konzept Fuss- und Velowegnetz (LV)

Das Velowegnetz der Agglomeration soll mit Haupt- und Komfortrouten weiterentwickelt werden. Die Schlüsselmassnahme ist die Realisierung einer neuen Aggloradroute zur Verbindung der drei Gemeinden und zur besseren Erschliessung der Arbeitsplatz- und Entwicklungsgebiete. Zudem werden diverse kleinere Netzlücken im Fuss- und Veloverkehr geschlossen.

Konzept Landschaft

Bedeutende Landschaftsmassnahmen betreffen die Aufwertung der Naturschutzgebiete Lauerzersee und Hopfräben sowie die Erarbeitung eines Landschaftsentwicklungskonzepts für den gesamten Agglomerationsperimeter.

Zukunftsbild