Schlüsselprojekte

Mit dem Agglomerationsprogramm und den darin enthaltenen 46  Infrastrukturmassnahmen sind Investitionen von rund 174 Mio. CHF in die Weiterentwicklung der Strassen, des ÖV sowie der Fuss- und Velowegenetze verbunden. Die Massnahmen beruhen beinahe ausschliesslich auf bereits bekannte Planungen des Kantons, Bezirks und den drei Gemeinden. Die Umsetzung jeder dieser Massnahme bedarf den üblichen Weg über Budgetabstimmung und den Genehmigungsprozessen. Bis zur Eingabe des Agglomerationsprogramms sind zudem die Kostenteiler der einzelnen Massnahmen noch festzulegen. Die Massnahmen sind zeitlich in Vierjahres-Perioden etappiert:

  • Eigenleistungen mit einer Umsetzung vor 2019
  • A-Massnahmen mit einer Umsetzung 2019 bis 2022
  • B-Massnahmen mit einer Umsetzung 2023 bis 2026
  • C-Massnahmen mit einer Umsetzung ab 2027

Mit dem Agglomerationsprogramm beantragt die Agglomeration Schwyz dem Bund eine Mitfinanzierung der Massnahmen im A-Horizont. In der nebenstehenden Spalte sind die einzelnen Massnahmen mit Kosten und Realisierungsperiode aufgelistet.


Muotabrücke West (MIV.01)

Die Muotabrücke West in  Ibach stellt ein wichtiger Bestandteil des Agglomerationsprogramms, insbesondere für die Entwicklung des Arbeitsplatzgebietes zwischen Seewen und Ibach dar. Durch die Brücke kann der Verkehr aus dem Entwicklungsgebiet schnell zur Autobahnein/-Ausfahrt Brunnen geführt werden, ohne dass der Verkehr Ortszentren durchqueren muss. Weiter ist die Brücke ein wichtiger Träger für den öffentlichen Verkehr und stellt eine Langsamverkehrsverbindung zwischen den einzelnen Arbeitsplatzgebieten sicher.


Anschluss Brunnen Nord an Kreisel Gätzli (MIV.03)

Um das Entwicklungsgebiet Brunnen Nord optimal erschliessen zu können, wird ab der bestehenden Kantonsstrasse eine Zufahrt gebaut, welche eine direkte Anbindung der Areale an die Autobahnein-/Ausfahrt Brunnen ermöglicht, ohne dass der Verkehr durch bestehende Siedlungsgebiet geführt werden muss. Die Verbindung entlastet die Schwyzerstrasse und stellt zugleich eine sichere Langsamverkehrsführung sicher.


Aggloradroute Steinen-Seewen-Brunnen (FVV.01a/b)

Durch die Realisierung mehrerer Einzelmassnahmen können sämtliche Entwicklungsgebiete in Steinen, Seewen und Brunnen mit einem durchgehenden Fuss- und Veloweg erschlossen werden. Dadurch ist es möglich, innert wenigen Minuten bspw. von Steinen ins Entwicklungsgebiet in Seewen zu gelangen. Somit stellt die Aggloradroute eine attraktive Alternative zum Auto dar. Die Umsetzung erfolgt etappiert.


ÖV-Konzept (ÖV.01)

Basierend auf der kantonalen ÖV-Strategie 2030 ist es möglich, dass inskünftig mehrere untergeordnete Umsteigepunkte zwischen den einzelnen Linien möglich sind. Aufgrund der Strategie ist zudem erkennbar, welche Anforderungen die bedeutenden Busknotenpunkte bei den Bahnhöfen Schwyz und Brunnen und bei der Schwyz Post aufweisen müssen. Dies stellt wiederum eine wichtige Grundlage für die gestalterische Erneuerung dieser Busknotenpunkte dar.